Tools für Autoren: GoogleDocs

Beim #CampNaNo im Juli diesen Jahres habe ich wieder viel gelernt. Viel über das Schreiben in allen möglichen und unmöglichen Situationen (Hitze, Umräumen, Internetausfall, Erschöpfung) und vor allem aber, wie ich es mir ermögliche, auf meine täglichen Wörter zu kommen.

Im sehr heißen Juli hat es sich für mich am einfachsten erwiesen, schon frühs 1.000 Wörter runterzureißen und dann abends „nur noch“ den Rest schaffen zu müssen.

Nun bin ich absolut kein Frühaufsteher. Wirklich nicht. mehrfach habe ich versucht, eine halbe Stunde oder Stunde früher aufzustehen, um diese Zeit als Schreibzeit effektiv zu nutzen. Das endete in: schlechter Laune, grummeln und im besten Fall noch darin, dass ich wütend den Bildschrim meines Computers anvisiert habe, während ich Kaffee geschlürft habe.

Also musste eine andere Lösung her.

Ich habe jeweils zur Uni und zur Arbeit 45-60 min Fahrtweg. Wenn ich dort bin, habe ich meistens noch einmal bis 30min, bis es richtig losgeht. Und diese Zeit wollte ich nutzen.
Auf Arbeit ist Dropbox gesperrt und USB- Sticks nicht erlaubt. Also habe ich mir eine Weile mein Dokument selbst per Mail geschickt und dann daran gearbeitet, es gespeichert und mir selber als Mail zurückgeschickt.

Dann habe ich festgestellt, dass Google Docs auf Arbeit nicht gesperrt ist, was ein echter Schlüsselmoment war! *an dieser Stelle gedanklich einen Engelschor einfügen*

Also habe ich meine Vampire komplett in Docs eingefügt und schrieb nun tagsüber immer mal wieder einige Abschnitte weiter. Das funktionierte auf meinem Standrechner, dem Laptop, meinen Netbook und auf dem Arbeitsrechner. Immer ist überall mein Dokument automatisch auf dem neuesten Stand und ich brauche mich nicht mehr ärgern, dass ich mal wieder die neueste Version nicht auf USB- Stick gezogen und dabei habe.

Und ja, das klappt auch auf dem Handy. Denn ich habe eine kleine Bluetooth- Tastatur, die, wie ich herausgefunden habe, auch mit meinem Handy funktioniert. Damit kann ich den kleinstmöglichen Laptop überallhin mitnehmen oder daheim jederzeit weiterschreiben, ohne den Rechner anwerfen zu müssen.
(Mein Freund hat dieses Bild etwas belächelt und ich hätte es euch zu gerne einmal fotografiert, weil es wirklich absolut albern aussieht, wenn die Tastatur größer ist als der Bildschirm, auf dem man schreibt)

Dabei kommt nicht viel zusammen, aber im NaNo zählt jedes Wort und ich freue mich, wenn ich abends nicht mehr die vollen 2.000 runterreißen muss, bevor ich endlich ins Bett darf. Natürlich habe ich das auch nach dem NaNo aufrecht erhalten, denn auch wenn ich nicht mehr so viel schaffen muss ist es superpraktisch unterwegs immer weiterschreiben zu können, wenn ich Zeit habe.

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