Erschaffen statt Konsumieren

Als ich mich in der U-Bahn umgesehen habe, wurde ich nachdenklich. richtig bewusst geworden ist mir aber bei einer Unterhaltung mit einer Arbeitskollegin.

„Was hast du am Wochenende vor?“
„Ich schreibe und bearbeite Fotos. Dann steht da noch ein Shooting an… und ihr?“
„Oh, wir machen einen Serienmaraton.“

An sich ganz normal. Serien schaue ich auch gerne. Nur habe ich nie Diejenigen verstanden, die wirklich alle Serien schaffen, hunderte angefangen haben und immer up to date sind. Woher nehmen die all ihre Zeit??

Und dann wurde es mir klar: weil sie tatsächlich mehr Zeit haben!

Mehr Zeit, die sie für Konsumieren verwenden. udn wir konsumieren ja immer, wenn wir zocken, wenn wir fernsehen, wenn wir Bücher lesen. Wir konsumieren. Wir konsumieren Filme, Geschichten, das Leben unserer Freunde.
Und das ist ja überhaupt nichts Schlimmes. Ich konsumiere ja auch, prokrastiniere auf Facebook, warte schon sehnlichst auf die neue Staffel Game of Thrones und gönne mir den Freitagabend mit Let’s Dance. Aber ich schaffe und erschaffe eben auch viel. Wenn ich Freizeit habe plotte ich, schreibe oder bearbeite Fotos, habe Shootings, grüble über neuen Ideen oder suche nach Inspirationen. Ich möchte erschaffen. Denn für mich bedeutet das Leben. Für mich bedeutet Erschaffen ganz bewusstes, aktives Leben.

Und deshalb ist es okay für mich, wenn ich bei Smalltalk nicht über die neueste Serie plaudern kann – dafür leben zu viele Welten in meinem Kopf, die gefüttert werden möchten 🙂

Noch einmal zum Ende: es ist ja gar nicht schlimm zu konsumieren, wirklich. Erschaffen geht ja auch in Kleinem: im Erschaffen von Erinnerungen. Erschafft euch doch eure eigenen Glücksmomente, bereitet Jemanden eine Freude. Erschafft euch ein tolles Leben

Seid voller Magie

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