Autorenwahnsinn: Zusammenfassung meiner 31 Antworten

Tag 01 – Woran schreibst du diesen Sommer?

Ich schreibe an meinem Urban- Fantasyprojekt „das Fallen von Rußfedern“ und versinke in epische Schlachten zwischen Engeln und Dämonen, haha

Anders als mein kürzlich fertiggestelltes und endlos langes Herzensprojekt sind due Rußfedern übersichtlich und das anfängliche Highschool- Setting macht mir gerade großen Spaß, aber natürlich freue ich mich noch mehr auf die schweren Passagen, wenn ich dann zum Hauptteil des Romanes komme 🙂

Ich plane, das Manuskript bis Ende September in der Rohfassung zu beenden und muss mich die nächsten beiden Monate ranhalten, damit das klappt.

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Tag 02 – Mein Schreibziel für den August

Wie ich gestern schon schrieb möchte ich die Rohfassung der Rußfedern bis Ende September im Kasten haben. Dazu muss ich zum einen jeden Tag im August schreiben und zum anderen verdammt viel schreiben.

Der August war für mich nie einer der produktivsten Monate. Nicht, weil ich das Wetter so toll finde und so viel unternehme, sondern eher, weil es viel zu warm ist für mich. Bei Hitze bin ich einfach überhaupt nicht produktiv, bekomme schnell Kreislaufprobleme und würde am liebsten den ganzen Tag lethargisch im dunklen Zimmer liegen wie ein Vampir, haha 😀

Zum anderen war der August immer Familienzeit in den letzten Jahren und wird es natürlich auch in diesem. Mitte des Monats fahre ich für 2 Wochen zu meinen Eltern nach Thüringen. Ich besitze keinen „richtigen“ Laptop, sondern nur meinen Stand- PC und ein kleines Netbook, sowie ein IPad, dessen Kompatibilität mit Windows mich aber immer wieder zum Schreien bringt.
Für meinen Heimaturlaub muss ich mir also definitiv noch eine Lösung überlegen, ich denke aber dass es das kleine Netbook wird, damit ich die Schreibzeit nicht im Internet verbringen kann. Manchmal ist es für mich ein Segen, solche technischen Geräte zu besitzen, die mich wegen ihrem Alter bewusst daran hindern, stundenlang zu surfen.

Zusammengefasst: ich will 50.000 Wörter im August schreiben. Wünscht mir Glück

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Tag 03 – Wo verbringe ich den Sommer?

Um gleich alle Leser zu enttäuschen: ich fahre nicht in den Urlaub. Ich bin aber auch kein Fan von Strandurlaub und gebraten werden, bis ich krebsrot bin, haha 😀

Vielmehr ist Familienzeit angesagt.

Anfang Juli war ich deshalb meine Schwester in Schwerin besuchen und Mitte bis Ende August werde ich noch zwei Wochen nach Thüringen zu meinen Eltern fahren, um den Geburtstag meiner Mama zu feiern und mein altes Kinderzimmer endlich leerzuräumen. Dann kann daraus ein Gästezimmer entstehen.

Um auch ein klein wenig Erholung zu bekommen sind Wandertouren im Thüringer Wald geplant, auf denen dann neue Ideen gesammelt und Gedanken schweifen lassen werden können.

Ende September geht es dann hoffentlich zum Fotografieren zum Gespensterwald in Nienhagen. Je nachdem verbringen wir dort nur einen Tag und fahren abends zurück nach Berlin oder übernachten spontan.

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Tag 04 – Ein sommerliches Zitat

„Wo immer die Sonne scheint, ist Wüste.“ (aus Arabien)

Sommerlich? Naja, zumindest das Wort „Sonne“ taucht auf 😛 Aber auch so passt es zum Sommer. Es kann nicht immer schönes Wetter sein, auch in unserem Leben nicht. Dann wüssten wir den Sonnenschein nicht mehr zu würdigen oder?

Ich gebe zu: oft machen mich solche Aussagen wütend. Dass auch schlimme Dinge geschehen müssen. Denn die schlimmen Dinge scheinen so oft zu überwiegen und uns sogar zu verschlingen. Aber es gibt immer auch Gutes. Und es kommen immer auch bessere Zeiten.

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Tag 05 – Urlaub mit meinen Protagonisten

Oh je, das wird ja lustig Also, wo fange ich da an? Kathy, meine Malerin würde natürlich an einem inspirierenden Ort Urlaub machen und wahrscheinlich viel wandern. Entweder durch Gebirge (Alpen, Rocky Mountains…) oder auch durchs Elbsandsteingebirge. Auch das Meer und seine rauschenden Wellen liebt sie sehr. Hitze macht ihr wenig aus, sodass sie sicher auch für eine Entdeckungsreise durch Sanddünen zu haben ist.

Lian ist nicht der Typ für Ulraub, haha Ihn kann ich mir eher in rauen Umgebungen wie den Highlands oder in Fjorden vorstellen. Er ist kein Fan von Sonnenschein, hat da aber auch keine besonders große Abneigung. Nur untätig am Strand sitzen mag er gar nicht.

Entsprechend könnte man die Beiden wohl auf einer Wandertour am besten vereinen. Besonders redselig wären sie beide dabei nicht, aber das ist okay. Bei so einem Urlaub geht es ja eher darum, die Eindrück auf uns wirken zu lassen. Vermutlich würden sie sich aber irgendwann von mir lösen und lieber ihre Zweisamkeit haben, ha

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Tag 06 – die Sommerlektüre einer Kollegin

Weltasche

Nachdem ich im letzten Jahr Kernstaub von der lieben Marie Graßhoff gelesen habe, soll es nun dieses Jahr Weltasche werden.
Ich habe mir dieses Schätzchen ein wenig aufgehoben, weil ich gute Bücher gerne genießen will. Zudem wollte ich die Wartezeit auf Teil 3 möglichst kurz halten, ohne allzu lange auszuharren. Hoffentlich ist das verständlich, haha 😀

Weltasche ist einer der… umfangreicheren Romane und wird mich deshalb eine ganze Weile auf meinem Kindle begleiten. Hoffentlich mindestens so lange, bis „Die Schöper der Wolken“ ebenfallfs von der lieben Marie erscheint. Was soll ich sagen? Ich mag ihren Schreibstil sehr, Weltasche passt mit seiner Schwermütigkeit sehr gut zu meiner aktuellen Stimmung und zum eigenen Romanprojekt und ich freue mich auf jede einzelne Seite

Außerdem hoffe ich ja klangheimlich, dass ich #eternal von der wundervollen Wendy A. Luvers betalesen darf. Sie hat mir schon ein paar Details zum Plot verraten und es klingt einfach so toll, das muss ich lesen!!

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Tag 07 – Wo ich bei schönem Wetter schreibe

Ganz langweilig an meinem Schreibtisch Ich habe durch Ausprobieren festgestellt, dass Schreiben für mich in vertrauter Umgebung einfach am besten funktioniert.

Mittlerweile kann ich zwar überall und jederzeit ein paar Zeilen tippen, aber so richtig läuft es nur an meinem eigenen Arbeitsplatz. Dann weiß mein Kopf schon: hier wird geschrieben

Getränke in unmittelbarer Nähe und meine Bilder über meinem Bildschirm sind mir dabei sehr wichtig. Wenn ich oft nicht weiterweiß, starre ich darauf bis ich aus ihnen eine Lösung quetsche Abends brennt auch häufig eine Kerze neben meinen Schreibstündchen.

In letzter Zeit neige ich dazu, lieber das Netbook zu benutzen, damit ich vom Internet und auch der Bildbearbeitung nicht so sehr abgelenkt werde. Dann verziehe ich mich auf die Couch und schreibe dort ganz gemütlich. Dieses Bild gibt es dann aber demnächst, um die Spannungskurve noch aufrecht zu erhalten

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Tag 08 – Mein Sommer- Soundtrack

Oh-oh. Ich glaube, wer mir hier schon länger folgt weiß, was jetzt kommt. Und dass es mich ziemlich traurig macht.

Nun ja. Seit 2 Wochen höre ich tatsächlich durchgehend Linkin Park und werde das wohl auch die nächsten Wochen noch machen, zumal sie ja wirklich viele Alben, viele Musikprojekte rausgebracht haben. Und die höre ich tatsächlich alle in einem großen, bunten Pott und freue mich über den Gegensatz in ihren Liedern, die verschiedenen Stile und die Abwechslung, die diese eine Band alleine bietet.
Dabei kommt zum einen Schwermut auf, weil ihre Texte natürlich jetzt anders wirken (zum Teil). Zum anderen habe ich immer wieder Momente, in denen ich mich erinnere, bei diesem Song genau das gemacht zu haben.

Beispielsweise bin ich zu „Burning in the Skies“ bei schönsten Wetter auf der Autobahn nach Berlin gefegt und habe mich das erste Mal auf meine Wahlheimat mehr gefreut als auf Thüringen.

„Somewhere I belong“ war der erste Song, den ich von ihnen entdeckte. „In the end“ erinnert mich an eine wunderbare Freundin von mir. Mit dem ganzen „Minutes to Midnight“ Album habe ich sie damals live gesehen. Und „Breaking the Habit“ ist ein Song, der mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen ist. „Lost in the echo“ begleitete für mich den Verlust einiger wichtiger Menschen in meinem Leben. Und… hach, jetzt werde ich sentimental.

Wer meiner bunten Mischung aus ihren Alben folgen will, kann mich gerne auf Spotify stalken. Dort findet ihr übrigens auch eine bunte Mischung aus Songs, die mir als Grundlage zu den Rußfedern dienen. Diese Playlist wächst mit meinem Projekt und die könnt ihr euch natürlich auch gerne anhören.

Ihr findet mich auch unter „caytoh“ und zur Rußfeder- Playlist geht es hier lang (zu meinen anderen Playlist einfach auf meinen Account klicken, dann müssten euch alle angezeigt werden).

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Tag 09 – Meine liebste Buchhandlung

In meiner alten Heimat, in Zella-Mehlis, gab es eine ruhige Gasse, die fast malerisch wirkte. Unregelmäßiges Kopfsteinpflaster, alte Gaslaternen, mitten im Tal mit Bergen im Hintergrund.
Darin lag das „Bücherstübchen“, in das ich bis wegzog immer gerne gegangen bin.
Der Laden war sehr klein, aber gemütlich. Die Auswahl dafür umso schöner. Von alten Klassikern bis zu Bestsellern war alles vertreten und die freundliche Bedieung hat mich immer gut beraten.

Hier in Berlin habe ich noch keinen so gemütlichen Laden entdeckt (aber danach auch nicht explizit gesucht). Ich muss sagen, dass ich Bücher mittlerweile aus Bequemlichkeit auch gerne online kaufe. Bücherläden sind hier immer sehr überfüllt und ich habe einfach gerne meine Ruhe. Zumal aus Zeitgründen das Bestellen einfach komfortabler ist.

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Tag 10 – Mein Schreibprojekt im letzten Sommer

Okay, Zeit für einen Rückblick zum letzten Jahr. Was habe ich 2016 um diese Zeit geschrieben?

Da war ich noch mitten in meinem riesigen Herzensprojekt (das, dessen Namen ich noch nicht verraten will) und hatte Zweifel, es überhaupt eines Tages fertigzubekommen.

Zu der Zeit habe ich ja noch nicht an den beiden NaNos teilgenommen, die mich enorm weitergebracht haben und habe, glaube ich, an einer Zwischenstelle festgesteckt. Das sind die Situationen, an denen ich merke, dass ich mich jetzt entscheiden muss, es aber nicht kann, weil das Buch sonst endet, haha 😀 Zudem hatte ich mich ganz toll verstrickt und wusste zu dem Zeitpunkt selbst noch nicht, wohin es geht.

Aber worum geht es überhaupt?

In einem Wort: Ein Magierduell.
Etwas ausführlicher: Um verschiedene magische Wesen, die kurz vor dem Aussterben stehen und unmittelbar von eben jenem Magierduell beeinflusst werden. Manche von ihnen finden neue Hoffnung, während andere sie und noch viel mehr verlieren.

Bevor ihr meinen Jahrhundertroman (oder meine sechsteilige Reihe) lesen werdet, muss ich aber selbst erstmal wieder den Überlick erlangen und alles überarbeiten, worauf ich mich zwar unheimlich freue, aber – machen wir uns nichts vor – es wird sehr lange dauern. Vorher werden euch wohl noch die Rußfedern erreichen

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Tag 11 – eine besondere Widmung

Für die, die im Verborgenen leuchten.
Deren Licht flackert, ganz klein, umringt von Dunkelheit.
Die weiterleuchten, auch wenn Schatten sie verschlingt und das Schwarz so groß, so unendlich scheint.
Für die, die den Abgrund schmecken,
die weitermachen – auch wenn aufgeben leichter wäre.
Deren Dämonen auf ihren Schultern sitzen, sie hinab in ein dunkles Meer ziehen und die umringt von Lautlosigkeit, von dumpfer Schwere immer noch die Strahlen der Sonne funkeln sehen.
Für die, die jede Hoffnung verloren haben.
Die umkehren müssen, ihren Pfaden entlangstreifen und eine Nachtlaterne suchen.
Die sich verloren haben und
sich selbst gleichgültig sind.
Die nur noch schwach glimmen und sich an Asche klammern, hilflos suchend nach einem Grund, nicht vollends zu erlöschen.
Ihr seid der Grund.
Leuchtet weiter.
Für die, die sich klein fühlen: zusammen werden wir ein Meer. Ein Meer aus funkelnden Sternen,
das inmitten des Nachthimmels erstrahlt,
den Weg weist und Zeit anhält.
Das Hoffnung schenkt.
Für all die, die im Dunkeln leuchten.

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Tag 12 – Abkühlung! Ein kühles Zitat

„Wer in kaltes Wasser springt, taucht in ein Meer voller Möglichkeiten.“

Das passt ganz gut, denn auch ich sollte mich immer wieder daran erinnern, dass ich eigentlich nichts verlieren und ruhig etwas mehr riskieren kann. Denn wir leben ja nur einmal.

Und ich möchte nicht die Möglichkeiten bereuen, die ich nicht wahrgenommen habe, sondern alles versuchen, um das zu erreichen, was ich mir wirklich wünschen

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Tag 13 – Book & Breakfast

Hm, dazu habe ich gar nicht so viel zu sagen. Ich bin gar nicht so der Morgenleser, sondern verziehe mich lieber in den Abendstunden mit einem Roman in den Sessel.

Momentan lese ich die letzten Seiten von „Das Paket“ und bin sehr gespannt, wie das Schätzchen ausgeht.

Ich frühstücke übrigens immer recht ausgiebig mit Kaffee, Marmelade und Brötchen. Ab und an durchstöbere ich dabei eine Zeitschrift (sehr, sehr gerne die Flow) und genieße ansonsten einfach den Start in den neuen Tag.

Oder um es etwas unromantischer auszudrücken: ich versuche vom Monster wieder zum Menschen zu mutieren, denn ich bin ein absoluter Morgenmuffel

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Tag 14 – #Montagsmotivation

Ich kann diesem ganze Gezanke auf den Montag nichts abgewinnen. Jeden Monatg ist es doch dasselbe Spiel: ich sehe ganz viele Posts hier auf Fb und auf Twitter, dass ja „schon wieder“ Montag sei, die ganze Woche noch vor einem liege… dem geht doch aber etwas ganz Anderes voraus: dass man seine Arbeit nicht leiden kann. Und das finde ich sehr schade.

Denn ich möchte mich doch auf meine Arbeit freuen und das gerne machen, was ich von Montag bis Freitag tue. Und mich nicht demotiviert Montag morgens auf Arbeit schleppen und meine Zeit absitzen.

Zudem ist der Montag doch wie jeder andere Tag: er hat 24 Stunden und liegt eben am Anfang der Woche. Aber das ist doch auch toll, dass er am Anfang kommt und ganz neue Möglichkeiten eröffnet oder?

Das Jahr hat ungefähr 52 Montage. Auf ein Menschenleben sind das etwa 4.200 Montage. Und die wollen wir alle grummlig und missmutig verbringen, weil „ja schon wieder Montag ist“? Wie schade :/

Aber irgendwie spiegelt das auch meine frühere Einstellung wieder: lieber die Schuld woanders suchen, statt bei sich selbst. Wenn ich den Montag nicht leiden kann, liegt das doch daran, dass ich nicht leiden kann, was ich arbeite oder studiere. Und nicht am Montag. Was für eine verdrehte Schuldzuweisung.

Meine Montagsmotivation: wenn man macht, was man liebt, braucht man keine Montagsmotivation, ha!

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Tag 15 – Meine sommerlichen Snacks

Nur bei langen Schreibstunden oder der Schreibnacht (die passenderweise ja gestern Abend war) decke ich mich wirklich mit Snacks ein.

Und ich würde gerne sagen, dass da gesunde Dinge auf meinem Tisch landen.

Tatsächlich sind es aber Schokolade, Salzstangen und Co. In letzter Zeit auch häufig Nussmischungen, ab und zu mal Streifen von Möhren (aber sehr, sehr selten). Meistens gewinnt die Schokolade Vor allem, wenn ich Kampfszenen oder ähnlich Schwieriges tippe, brauche ich Nervenfutter.

Alle, die gesunde Snacks verspießen: ich ziehe meine Hut vor euch. Vielleicht schaffe ich das ja auch mal.

Wichtiger als Knabberkram ist mir aber mein Kaffee oder ein schöner Tee neben dem Schreiben. In letzter Zeit muss wieder häufig Capuccino mit viel extra Milchschaum dienen Mjam!

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Tag 16 – Mein Schreibbuddy

Sieben Jahre ist es jetzt her, dass ich die Anzeige las. Gesucht wurde eine tierfreundliche Mitbewohnerin, die mit zwei Meerschweinchen und zwei Mietzen klarkommt. Das klang nach dem idealen Ort, aber zu der Zeit hatte ich so wenig Glück, dass ich nicht daran glaubte.

Treffen ausgemacht, kennengelernt und es hat sofort gepasst. Es gibt Momente, in denen merke ich einfach, wie eines zum anderen kommt. Also im Januar 2011 mit meinen drei Sachen eingezogen und mit MIetzies und Mitbewohnerin eingelebt.

Schnell haben wir zusammen gekocht, zusammen Diäten probiert, zusammen die Katzen bespaßt. Wir sind zusammen verreist und hatten einen Abenteuer- Zelturlaub mitten im Nirgendwo im schlimmsten Sturm, den ich je im Zelt ausharren musste. NIeselregen an der Ostsee und Horrortherme haben uns trotzdem nie den Spaß verdorben.

Zusammen beim Karaoke geträllert, Musik geteilt, bei Videospielen viele Stunden zusammen auf der Couch verbracht, zusammen gelernt, Buffy, Dawson und Supernatural geschaut und vor den schlimmsten (und unsinnigsten) Horrorfilmen nie zurückgeschreckt.

Unser Wochenendfrühstück war immer ein Fest aus Saft, frischen Brötchen, Capuccino und Unmengen an Leckereien udn tröstete oft auch über die anstehende, doofe Hausarbeit hinweg.

Es dauerte sicher ein, zwei Jahre bis ich merkte, dass da Bücher im Wohnzimmer standen, die du selbst geschrieben hattes. Richtige, echte, fertige Bücher mit Covern und Strichcode! Und natürlich musste ich das ein oder andere Werk sofort verschlingen und mich in deinen Welten verlieren

Du gabst nie damit an, dass du schreibst oder dass du schon selbst Bücher veröffentlicht hast und ich habe dich immer bewundert, wie viel und wie konsequent du schreibst, konnte ich doch selber zu dieser Zeit nur davon träumen, überhaupt mal ein Buch fertigzustellen.

Wir haben keine gemeinsamen Challenges, keine gemeinsamen Schreibstunden. Und trotzdem hilft mir unser Austausch, motiviert und fleißig zu bleiben. Oft vermisse ich unser WG- Leben, das den Grundstein hierher gelegt hat.

Und ich freue mich, dass wir trotzdem über alles sprechen können, dass wir unsere Wege gehen und uns Beide darüber nicht aus den Augen verlieren. Ich hoffe, diese Dinge ändern sich niemals

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Tag 17 – mein Schreibort bei Regen

Ich glaube, das wird euch enttäuschen. Aber das ist immer noch mein Schreibtisch 😛

An öffentlichen Orten kann ich prinzipiell auch schreiben. Nur läuft es da eher schleppend, dnen trotz Kopfhörern gibt es ja von allen Seiten Ablenkung.

Gelegentlich verziehe ich mich auch mit meinem Netbook auf die Couch, ins Bett (Einschlafgefahr!) oder auf dem Balkon, der endlich schimmelfrei ist, aber am besten schreibe ich immer noch an meinem Schreibtisch, der direkt am Fenster steht.

Dort, wo meine Bilder, meine NaNo- Urkunden und das Autogramm von marie Graßhoff hängen Außerdem ist seine Platte aus Buchenholz und so angenehm warm. Ich habe mir in jeder Wohnung immer Mühe gegeben, meinen Schreibtisch sehr gemütlich zu gestalten.

Wenn das bedeutete, dass mein Bett kleienr ausfiel oder in eine ungünstigere Ecke musste war mir das immer lieber als meinen Schreibtisch vor der Wand zu haben.

Von daher bleibe ich langweilig und an meinem Schreibtisch

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Tag 18 – Mein aktuelles Notizbuch

Oh, ich liebe richtige, echte Notizbücher! Nachdem ich mit mehreren digitalen Versionen wie Evernote immer gescheitert bin, bleibt doch ein gutes Notizbuch mein Mittel der Wahl um mein Buch zu planen.

Bis vor einem Jahr hatte ich dadurch immer zwei Notizbücher unterwegs dabei: meinen Kalender und eines zum Schreiben. Ärgerlich, wenn ich eins der Beiden vergessen habe.

Dann bin ich aufs Bullet Journaling gestoßen und habe es einfach ausprobiert. Nach vielem ausprobieren habe ich jetzt das ideale System für mich gefunden und schreibe direkt auf leere Seiten meine Buchnotizen, markiere sie mir bunt und habe damit immer alles dabei: meinen Schreibplan und meinen Kalender.

In meinem BuJo finden sich auch Schreibtracker und Motivationssprüche, je nachdem wie viel Lust und Zeit ich für die Gestaltung habe. Sonst reicht mir aber auch ein ganz minimalistischer Kalender und viel freier Platz für Notizen.

Weil ich merkte, dass ich immer mehr in Mindmaps denke, probiere ich seit Juli mal das Querformat aus und bin bisher begeistert

21105702_270319386806102_1963914695053929801_nTag 19 – Ein heißes Zitat

Ihr habt es nicht anders gewollt Heiß? Na da passt doch ein Auszug aus den Rußfedern perfekt dazu – wimmelt es doch von pyromanischen Dämonen darin:
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Ich wich einen weiteren Schritt zurück, als die Hand der Frau zu glühen begann.
Es war ein orangenes Feuer, das sich über ihre Haut legte Bald leuchtete ihre gesamte Hand in flammendem Orange. Dem Orange meiner Augen.
Das Feuer fraß sich weiter in Rissen ihren Arm hinauf zu ihrer Schulter und ihren Oberkörper, als wäre ihr Körper die Oberfläche eines aufbrechenden Vulkans. Doch sie schien keine Schmerzen zu haben, schien sich nicht an dieser Erscheinung zu stören, ganz im Gegenteil zu mir, der sie nur anstarren konnte. Aber sie bemerkte mich nicht.
Mit ihrer anderen Hand presste sie die Wunde ab, die das Schwert ihres Gegners in ihren Bauch gerissen haben musste, als sie aufgestanden war.
Und dann breitete sich mit ihrem Schrei eine gewaltige Flammenwand aus, verschlang ihren Gegner und verwandelte ihn zu Asche, die rasch zu Boden sank. Sie verschlang auch mich, sodass ich mit ihren rotglühenden Augen im Gedächtnis auf meinem Bett aufwachte. Ich ruckte nach oben.

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Tag 20 – Meine neueste Autorenentdeckung

Leider kann und möchte ich nicht jeden der tollen Blogs aufzählen, die mich täglich inspirieren, denen ich auf Facebook und auf WordPress folge.
Das würde den Rahmen sprengen und außerdem fände ich es unfair, wenn ich sie einfach nur aufliste. Lieber stelle ich sie in separaten Posts einzeln vor 🙂

Was gibt es noch an Entdeckung? Nach ausgiebigen Tests von Scrivener, Papyrus Autor und ZenWriter an meinen Rußfedern bin ich doch wieder zu Word zurückgekehrt.

„Aber du bist nur ein Autor, wenn du mit Scrivener/ Papyrus schreibst.“

Jaa, naja, dann bin ich eben kein „richtiger“ Autor. Ich muss sagen, dass ich Scrivener sehr cool fand, jedoch hat mir dann doch die Üebrsichtlichkeit gefehlt, das Wechseln zwischen den Reitern hat mich genervt (da kann ich auch Fenster wechseln) und die Ansicht war einfach nicht schön.
Ich habe ewig gebraucht, um den Text so anzupassen, dass ich halbwegs damit zufrieden war. Ja, ich weiß, um Schönheit geht es in dem Programm nicht, aber der Text sollte zumindest lesbar sein. Wegen Bildbearbeitungen steht bei mir ein 21:9 Bildschirm und Scrivener hat es immer geschafft, den Text ganz von links nach rechts über den kompletten Bildschirm zu ziehen.
Da ich oft unterwegs dann auf dem Netbook schreibe hat mich dann auch die ständige Wechselei genervt.

Papyrus fühlte sich ähnlich an wie Scrivener, jedoch mit besserer Notizfunktion (die ich eh meist handschriftlich mache) und genialem Korrekturmodus. Dafür war mir jedoch der Preis zu hoch.

ZenWriter war lustigerweise mein Favorit, weil der einfach funktionierte, wunderschön und einfach anzupassen war. Der eignnet sich jedoch eher für Kurzgeschichten, da bei längeren Projekten dann doch die Übersichtlichkeit flöten geht. Also werde ich den für kürzere Texte wohl weiter nutzen und ansonsten bei Word bleiben.

Wenn man Kapitel entsprechend deklariert und sein Dokument nicht endlos durchformatiert, funktioniert Word einwandfrei und bleibt trotzdem übersichtlich. Mir reicht es zumindest. Und falls ich doch irgendwann zu einem „richtigen“ Autor werde und zu einem anderen Schreibprogramm konvertiere, lasse ich euch das natürlich wissen

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Tag 21 – Pause! Womit ich prokrastiniere.

Autoren sind schon ein seltsames Völkchen. Da reden sie immer davon, wie sehr sie sich aufs Schreiben freuen und dann machen sie doch hundert andere Dinge – und schreiben nicht.

Ich bin da nicht anders.

Tagsüber ist die Ablenkung durch Facebook, Twitter, Tumblr und Mails so groß, dass ich meistens ersteinmal 2 Stunden beschäftigt bin, um alle Nachrichten zu beantworten und alle Neuigkeiten zu sichten. Zumindest wenn ich dabei gewissenhaft sein möchte.
Bei mir ist das sicherlich aber auch der Fotografie geschuldet, die auch noch organisiert werden möchte.

Und klar: darauf verliere ich mich schon einmal in den Feeds und stelle dann abends um 20 Uhr fest, dass ich wieder nicht an meinem Dokument gearbeitet habe

Wenn ich bewusst Pause mache, dann bedeutet das für mich, dass ich von meinem Schreibtisch aufstehe und irgendetwas anderes mache. Meistens gehe ich mit meinem Hund spazieren, übe mit ihm Tricks oder schmuse ihn einfach mal ausgiebig oder ich schaue eine Folge einer Serie, lese einige Seiten in einem Buch oder gehe einkaufen. Alles, was nicht mit dem Schreibtisch zutun hat.

In Stressphasen gehöre ich übrigens zu der Spezies: meine Wohnung und mein Platz sind superordentlich, weil ich lieber mit Putzen prokrastiniere als zu arbeiten

Wie ist das bei euch? Verliert ihr euch auch so oft im Internet?

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Tag 22 – mein liebster, sommerlicher Leseplatz

Okay, es wird Zeit für noch ein Geständnis! Ich hasse es nämlich, im Sommer draußen zu lesen. Die Seiten blenden, ich werde von Insekten genervt, ich schwitze, es ist laut… nein danke!

Am meisten lese ich unterwegs in der Öffentlichen, weil ich hier in Berlin ja ständig irgendwelche Fahrtwege habe. Wenn ich daheim lesen, dann kuschle ich mich entweder auf unsere Couch oder verziehe mich in unseren Wintergarten, in dem ich ganz meine Ruhe habe (vorasugesetzt der ist gerade schimmelfrei).

Ich mag übrigens sowohl „echte“ Bücher als auch ebooks sehr gerne. Da ich nicht mega viel Platz für Bücher habe, kaufe ich mir nur die, die ich unbedingt im Regal haben muss als print und bevorzuge bei den anderen eher das ebook. Das ist so praktisch, wenn man wie ich viel unterwegs und der Rucksack chronisch voll ist.

Pflanzibert sieht übrigens deshalb so traurig aus, weil er vor Kurzem erst seine Behausung wechseln musste und sich erst an die Weiten seines neuen Topfes gewöhnt.

Und Primey… schaut immer so erschrocken, wenn ich sie fotografiere. Vielleicht fühlt sich sich ertappt, weil sie gerade wieder die Übernahme unserer Wohnung plant

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Tag 23 – Entspannung nach dem Schreiben

Womit entspanne ich, wenn ich lange geschrieben habe? Die Antwort ist ganz einfach: mit Schlaf

Da ich ja eine Nachteule bin, schreibe ich vor dem Zubettgehen, wenn der Tag vorüber ist und ich mir in der Dunkelheit und Ruhe der Nacht noch einige Stunden nehme. Ich liebe diese Zeit, denn die Welt ist still (außer betrunkene Idioten, die draußen gröhlen – Berlin eben).

Ich finde, das ist die einzige Zeit, in der ich wirklich ungestört bin. Das Internet ist recht ruhig und selbst wenn ich mich damit ablenken wöllte, ist kaum noch Jemand online. Meine Mitbewohner schlafen und mit meinem Hund muss ich auch nicht noch einmal raus.

Und ja, danach gehe ich direkt schlafen und träume meine Geschichten dann weiter 🙂

Ab und an schreibe ich natürlich auch tagsüber. Um danach zu entspannen gehe ich meistens raus auf lange Spaziergänge mit meinem Hund, koche etwas oder verziehe mich mit einem Buch in eine ruhige Ecke. Manchmal reicht es mir aber auch, einige Blogs zu lesen, Bilder zu bearbeiten oder einen Film zu schauen. Das kommt auch ganz darauf an, wie anstrengend eine Szene war

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Tag 24 – Mein Lieblingszitat

Puh, das war mal eine schwere Aufgabe, dennich habe einige Zitate, die ich sehr, sehr gerne mag. Vor allem weil Zitate große Weisheiten in so wenige Worte packen. Eine Eigenschaft, die ich immer bewundere.

Mein Lieblingszitat ist aus einem Interview mit Haruki Murakami:
„An meinem Schreibtisch bin ich Superman.“

Es ist deshalb besonders für mich, weil es mir emotional sehr schlecht ging, als ich das Interview damals gelesen hatte. Ich hatte geglaubt, nichts hätte einen Sinn und das Schreiben erstrecht nicht. Zu der Zeit hätte ich fast aufgegeben und ich möchte nicht dramatisieren, aber das Zitat hat mich damals gerettet.

Denn es sagt nur, dass ich für mich Superman sein kann. Dass ich alles erfinden, alles schreiben kann, was ich möchte und dass es gar nicht schlimm ist, wenn es Niemanden interessiert. Es sind meine Worte, meine Welten und ich kann ALLES damit machen. Wirklich alles. Und das gab mir ein großes GEfühl der Freiheit und der Erleichterung und erinnerte mich daran, dass mir das Schreiben Spaß machen soll.

Denn genau aus diesem Grund schreibe ich: ich kann alles erschaffen, was ich will.

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Tag 25 – meine sommerliche Inspiration

Es ist heiß, mein Kopf ist auf Energiesparen und ich möchte mich nicht bewegen. Im Sommer bin ich wirklich nicht besonders kreativ und liebe eher die kühlen Temperaturen.

Was mir Ideen spendet, sind warme Nächte, in denen ich die Sterne anschauen kann, ohne zu erfrieren. Oder Leute zu beobachten, die kommen ja bei Wärme aus ihren Löchern.

Ein weiterer positiver Punkt ist für mich, dass es lange und schon früh hell ist, damit bin ich auch wacher als im Winter (den ich immer noch lieber mag, aber Wahrheit bleibt Wahrheit) und ich brauche weniger Schlaf. Das heißt: mehr Zeit zum Schreiben und vor allem längere abendliche Schreibstunden.

Auch das Aufblühen der Natur und die vielen Tiere, die ich im Sommer beobachten kann, geben mir Inspiration

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Tag 26 – Welches Getränk nicht fehlen darf

Ganz klar: Kaffee! Zumindest bei den nachmittäglichen Schreibstunden. Im Winter koche ich mir oft auch eine Kanne Tee und ich liebe einfach schwarzen Tee mit Milch. Steinigt mich nicht, aber grüner Tee mit Sojamilch ist auch einfach nur köstlich! 😀

Zur Zeit bin ich zudem wieder ein Fan von Capuccino mit ganz viel Schaum, aber das wechselt ab und an

Ich glaube, es ist auch mehr die Gewohnheit und der Geschmack von Kaffee, warum der ein Ritaul für mich geworden ist. Wach macht er mich nicht unbedingt. Oder nicht mehr – dafür müsste ich erst einmal zwei Wochen auf Koffeinentzug.

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Tag 27 – Mein Autorenselfie

Womit wir wieder bei einem Geständnis wären: ich hasse Selfies Ich habe mittlerweile nichts mehr gegen Fotos von mir, aber wenn ich selbst Fotos von mir machen soll, dann hasse ich das wie die Pest.

Ich bin einfach kein Mensch, der sich gerne selbst präsentiert, aber ja, manchmal sind Selfies eine gute Möglichkeit, um sich selbst und die eigenen Veränderungen festzuhalten.

Das also bin ich:

🖋️ Im echten Leben heiße ich Nadine Wahl und bin 26 Jahre alt
🖋️ Zusammen mit meinem Berner Sennen Brego, meinem Freund, drei Mitbewohnern und zwei Katzen wohne ich in einer mackenreichen Altbauwohnung im lauten Berlin- Moabit
🖋️ Ursprünglich komme ich aus Zella- Mehlis im Thüringer Wald und vermisse sehr oft die Ruhe (und die saubere Luft 😛)
🖋️ Ich schreibe etwa seit der 5. Klasse, habe aber schon immer gezeichnet und so auf verschiedenen Wegen eigentlich seit ich denken kann Geschichten erzählt
🖋️ Funfact: ich bin die Einzige in unserer WG, die etwas handwerkliches Geschick besitzt, sodass ich immer gefragt werde, wenn es etwas anzuschrauben, zu tapezieren, von Schimmel zu befreien oder zusammenzubauen gibt

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Tag 28 – Mein Must-Read diesen Sommer

Die letzten Monate war ich etwas lesefaul und habe nicht so viele Bücher durchbekommen. Die aktuellen Neuerscheinungen waren meist nicht so mein Fall und zudem habe ich dann „den Nachtzirkus“ und „Perks of being a Wallflower“ erneut gelesen

Und seien wir ehrlich: der Sommer ist eh bald rum 😛 Daher widme ich mich heute der Neuerscheinung im Herbst, auf die ich mich schon mega freue (und ziemlich darüber fangirle, haha)

„Die Schöpfer der Wolken“ von der wundervollen Marie Graßhoff 💙

🖋️ Worum geht es?

„Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.“

 

Außerdem: das Buch wird COMICSEITEN haben!! COMICSEITEN!! Wei geil ist das denn bitte??? 😍

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Tag 29 – Killed Darlings, meine gelöschten Szenen

Puh, aktuell muss so Einiges weichen und umgeschrieben werden, weil ich den Anfang meines Manuskript vor 7 Jahren geschrieben habe. Da wusste ich zum einen natürlich noch nicht, wohin die Geschichte läuft und zum anderen war mein Stil komplett anders.

Die größte Veränderung bisher ist aber, dass ich meinen Prolog komplett rausgeworfen habe. 3.000 Wörter. Nicht umformuliert, nicht bloß Absätze gelöscht, sondern komplett raus und von Grund auf neu geschrieben. Das hat schon wehgetan. Zumal ich den Prolog schon einmal vor 3 Jahren neu aufgesetzt habe (damals aber „nur“ Einiges umgestellt).

Natürlich lösche ich Sachen nie endgültig. Die absolute Rohfassung meines Manuskripts habe ich einfach anders abgelegt. Deshalb wird mein alter Prolog auch nie ganz verschwinden. NUr wird ihn nie Jemand zu lesen bekommen, haha

Ich habe mal versucht, euch die beiden Anfänge gegenüber zu stellen (hoffentlich ist es lesbar) udn euch bei Beiden den ersten Absatz zu zeigen. Dann wird euch schnell auffallen, weshalb ich den Prolog komplett rauswerfen musste. Später folgten noch ein paar dumme Andeutungen, die erst später im Buch enthüllt werden sollten – keine Spoiler so früh in der Geschichte

Links ist mein jetziger Entwurf, rechts der alte Prolog. Ich muss noch einmal an dem Lesefluss und an Rechtschreibung feilen, doch die linke Seite ist so, wie es sein wird

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Tag 30 – mein bester Schreibtipp

Mein bester Schreibtipp ist so simpel wie schwierig. Er lautet: Wenn du schreiben willst, dann schreib.

Hört sich banal an, ist in der Praxis aber ziemlich schwer. Dieses Ding, das sich Leben nennt, schiebt sich nämlich immer hartnäckig dazwischen. Dann ist da noch Prokrastination, Erschöpfung und Ratlosigkeit, wo ich beginnen soll.

Und trotzdem stelle ich mich hin und sage: schreib trotzdem.

Schaufle dir jeden Tag Zeit frei, um zu schreiben. Eine Stunde oder eine halbe. So viel wie du kannst. Und dann setze dich hin und schreibe, schreibe drauflos und trau dich auch mal, Müll zu schreiben.

Auch wenn du es den nächsten tag wieder löschst: schreib, wann immer du kannst. Probiere aus, finde deine Worte, deine Geschichte und entfalte sie.

Mach dir einen Plan.Leg fest, was du schaffen willst und ziehe es durch. Schreibe jeden Tag und lasse es zu einem festen Teil von dir werden. Solange bis du Inspiration atmest und Geschichten schmeckst.

Schreibe. Und tritt all die Ausreden, die du bisher hattest, ordentlich in den Hintern.

Übrigens ist der NaNo ganz großartig, um genau diese Philosophie zu entdecken und im Team zu leben

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Tag 31 – meine Jahresziele

Wie geht es 2017 für mich weiter? Was möchte ich erreichen? Ich stecke mir oft sehr hohe Ziele und so sind die letzten dreieinhalb Monate dieses Jahres auch sehr ambitioniert.

Ich werde den ersten Teil meines Herzensprojektes komplett überarbeiten und ihm ein Cover geben. Vermutlich werde ich dazu auch einen Designer beauftragen, aber die Details stehen noch in den Sternen. Ich habe jedenfalls schon Jemand bestimmten für das Cover im Auge und werde Ende Oktober mal bei ihm nachhorchen.

Die Rußfedern werden zu Mitte bis Ende Oktober fertig, im Laufe des NaNos überarbeitet und dann an Verlage geschickt. Ich bin gespannt, ob sich eine kuschlige Heimat für sie finden lässt 🙂

Und nebenbei muss ja noch studiert, über den Sinn des Lebens nachgedacht und gearbeitet werden. Denn was ich mit meinem Leben anfangen möchte, das weiß ich immer noch nicht so genau. Natürlich wäre Vollberufsautor sein ein großer Traum, aber was, wenn das nicht klappt? Hm, ihr seht, ich habe auch meine Zweifel. Probieren muss ich es und erst dann werde ich sehen, ob und wie ich es schaffen kann.

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