Wenn ich das kann, kannst du das auch!

Zitate lese ich ja sonst nur im Internet oder bekomme allenfalls mal Motivationsgesprüche via Youtube direkt ins Gesicht geblasen. Eine echte Person vor mir zu haben, die ihren Traum erfüllt hat und mir einen Rat gibt, das war dann doch noch einmal etwas Anderes.

Jetzt seid ihr bestimmt neugierig, wer es war 🙂 J. K. Rowling? Stephen King? Tolkien? Gott?

Und wie kam ich überhaupt zu dieser wundersamen Begegnung?

Ein lieber Freund von mir hat Tickets zur gestrigen (19.07.2017) Social Movie Night gewonnen und ich habe mich riesig gefreut, seine Pluseins zu sein!

Also ging es gestern Abend für uns zur Deutschlandpremiere von Valerian im Sony Center am Potsdamer Platz, wo wir uns von allerlei pubertären Teenies umring etwas fehl am Platz vorkamen.

Nach dem ganzen organisatorischen Kram (Weg finden, Tickets holen, Orientierungsschwierigkeiten, Unklarheiten, wann es losgeht, keine Lust auf Menschen- haben) saßen wir schließlich auf unseren Plätzen und haben uns die Zeit mit Quatschen vertrieben, bis es schließlich losging.

Und obwohl ich es zunächst nicht richtig geglaubt hatte, kam tatsächlich Luc Besson auf die Bühne und erzählte frei heraus, wie sehr er eine Jazzlegende vergötterte, die er für den Film unbedingt haben wollte und wie er mit dem Comics zu Valerian aufgewachsen sei.

Zum Schluss hin fragte er noch, ob einige Blogger in dem Saal (von etwa 500 Menschen) seien.

Ich habe mich natürlich nicht gemeldet, da ich davon ausging, dass er die „großen“ Blogger meinte. Etwa ein Dutzend haben sich überhaupt gemeldet.

Er sagte, er wolle vor allem diesen Menschen etwas mitgeben, was sie sich notieren sollen. Ja, ich habe es mir auch notiert. Er sagte:

„I’m coming from a small town near to Paris where the specialty is cheese. But I wanted to do movies. And what I wanna to say is: when I can do it, you can do it!“

  • Luc Besson

Und ich fand seine Botschaft so wichtig und so persönlich, so voller Charme, dass ich sie auf meinem Handy einfach notieren musste, damit ich kein Wort hier vergesse.

Wenn ich das schaffe, dann schaffst du das auch.

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Und damit hat er Recht. Denn im Grund unterschied ihn nichts von dir und mir, als er anfing, Filme zu machen. Er kommt aus einer normalen Familie und hat nur seinen Traum, um ihn voranzubringen. Ich kann mir auch vorstellen, dass er ganz schön gegen Widerstände arbeiten musste, um seine Eltern überhaupt von seiner Idee zu überzeugen.

Und jetzt ist er einer der bekanntesten europäischen Regisseure und hat mal eben den teuersten europäischen Film überhaupt gedreht.

Klar, er ist in der Filmbranche. Das ist etwas anderes.

Aber wie oft sagen wir denn angehenden Schauspielern/ Regisseuren/ Statisten, dass sie mit ihrer „brotlosen“ Kunst ja eh nichts verdienen können und lieber etwas Anständiges machen sollen?

Na? Kommt dir das auch bekannt vor? 😉

Heute möchte ich gar nicht noch lange herumpalovern, sondern Luc’s Zitat einfach mal wirken lassen.

Ich jedenfalls habe einen guten Motivationsschub von diesem wahnsinnig coolen und lockeren Franzosen bekommen und muss in meinem Kopf noch einige verrückte Ideen wälzen, die gerade Samba tanzen.

Am Ende noch ein wenig Werbung in eigener Sache: mein lieber Freund, der mit mir zur Social Movie Night ging, ist Matthias Zarzecki. Er ist Gamedesigner und Entwickler und ihr findet seine Webpräsenzen hier:

Bleibt magisch, ihr Lieben (und lasst eure Träume auch mal Samba tanzen!)

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