Autoren- ABC: verdammt, jetzt muss ich etwas über mich erzählen #fürmehrvernetzungimnetz

Sich untereinander besser kennenlernen und den Lesern des Blog einige interessante Fakten und Anekdoten über sich selbst zu erzählen – das war wirklich eine tolle Idee von der lieben gloriamonique.

Nachdem ich so viele tolle Beiträge lesen durfte, möchte ich mich nun also auch am Autoren- ABC beteiligen und werde gar nicht weiter drumherum reden.

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Autor werden…

…wäre ein großer Traum für mich. Mich Vollzeit meinen Ideen und Welten widmen zu können würde bedeuten, sie endlich in angemessenen Maß zu behandeln. Momentan erwischt mich eine Idee nach der anderen und ich komme neben Studium und Arbeit leider nur kaum dazu, auch nur eine davon mal auszuarbeiten.

Ich werde mein Bestes geben, um mein Manuskript an einen Verlag zu bringen, bleibe aber realisitisch. Momentan spekuliere ich darauf, mir einige Monate freizunehmen, um „Autor auf Probe“ zu sein und einige Steine ins Rollen zu bringen. Dieser Einfall ist allerdings noch sehr vage.

Mein Bücherregal ist…

…momentan überschaubar. Viele meiner Bücher sind noch bei meinen Eltern in Thüringen. Zudem leihe ich Vieles nur aus oder lese aus Platzgründen lieber auf dem Kindle. Nur Bücher, die ich wirklich, wirklich, wirklich sehr gerne mag kommen in mein Regal.

Im Café…

…habe ich nur einmal eine Kurzgeschichte geschrieben. Ich mag es, gelegentlich den Schreibort zu wechseln, bin aber eher Jemand, der eine festen Platz bevorzugt. Zum Plotten ist es mir an öffentlichen Orten zu unruhig.

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Danke…

…an die liebe Sarah (Wendy A. Luvers) für gegenseitige Motivation, konstruktive Kritiken, viel Geduld, um mein Gejammer zu ertragen. Außerdem steht sie mir mit Rat zur Seite, wenn andere schon sagen würden „Hör doch auf zu Jammern!“ oder „Das ist doch Blödsinn und solltest du niemals tun.“

Also, liebe Sarah, herzlichen Dank!!

Besonders einfallsreich…

…finde ich die wundervollen Romane von Haruki Murakami und den tollen „Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern. Die Welten, die erschaffen werden, sind einfach ganz bezaubernd. Ich finde es ja immer unheimlich beeindruckend, wenn Autoren es schaffen, eine von ihnen kreierte Welt ganz spielend leicht wirken zu lassen.

Abseits von Büchern finde ich noch die tollen Cover von Alexander Kapainski genial und bin immer weider begeistert, mit wie vielen Symbolen er die Geschichte in eine Bildersprache übersetzt.

Und natürlich liebe ich Marie Graßhoff für ihre fantasievollen Romane und ihre wundervollen Coverdesigns.

Die schönste Formulierung…

“So, I guess we are who we are for alot of reasons. And maybe we’ll never know most of them. But even if we don’t have the power to choose where we come from, we can still choose where we go from there. We can still do things. And we can try to feel okay about them.”


Stephen Chbosky, the perks of being a wallflower

Geschichten schreibe ich…

…seit ich denken kann. Begonnen hat alles mit sehr naiven und kindlichen Gedichten in der Grundschule. Dann begann ich eher mit Zeichnen, aber auch hier verbarg sich immer eine Geschichte hinter meinen Figuren und ich hatte ganze Welten in meinem Kopf.

Mit Romanen ging es dann etwa mit 13- 14 Jahren weiter. Gemeinsam mit meiner besten Freundin udn immer abwechselnd schrieben wir unsere Geschichten. Wir beendeten keine einzige, aber die Erfahrungen, die ich gesammelt habe sind einfach unbezahlbar.

Helden…

…gibt es für mich nicht in dem großen, allumfassenden Marvel- Sinn. Ich denke, dass der Heldenbegriff abhängig von der Sichtweise ist.

Es gibt Helden, die vollkommen selbstlos sind und andere immer das eigene Wohl stellen. Das finde ich aber nicht bewundernswert, sondern eher bedenklich und kann ausgenutzt werden.

Es gibt Helden, die immer das größere Wohl im Sinn haben und etwas tun, was dann vielleicht erst in 10 Jahren wirklich gute Konsequenzen hat. Die kann man erst einmal als böse ansehen, obwohl sie ja auch nur Gutes tun wollen.

Und es gibt die Helden in glänzender Rüstung, die in ein brennendes Haus rennen, um die Katze zu retten. Das sind für mich ganz klar, undiskutierbare Helden.

Die besten Ideen…

…kommen mir immer vor dem Schlafengehen und während Spaziergängen. Manchmal auch wenn ich fremde Menschen beobachte oder einen Film schaue und dabei denke: „Was wäre, wenn…“

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Das Jahresziel…

…ist mein Herzensprojekt zu überarbeiten, an die Tesleser rauszugeben und deren Kritik zu überleben.

Zudem möchte ich an einigen Ausschreibungen für Anthologien teilnehmen und ein weiteres Romanprojekt beginnen.

Kaffee- oder Teeliebhaber…

Ich mag und trinke Beides, wobei ich Tee öfter im Winter in rauen Mengen herunterstürze.

Gerade neige ich dazu, wirklich viel Kaffee zu trinken, was meiner allgemeinen Erschöpfung und Müdigkeit geschuldet ist. Ich trinke meinen Kaffee immer mit sehr viel Milch (Halb Kaffee – Halb Milch) und liebe zur Zeit auch wieder den Capuccino von Milka.

Meine liebste Lesezeit…

…ist entweder morgens eine Stunde nach dem Frühstück. Das aber nur, wenn der Tag ansonsten auch sehr leer ist. Zur Zeit fällt das also flach.

Ansonsten lese ich unterwegs in Bus und Bahn und während Wartezeiten.

Die Magie des Alltags…

…versuche ich achtsam aufzunehmen. Manchmal halte ich diese kleinen Momente fest und bringe sie später in meinen Geschichten zu Papier.

Für mich können das ganz kleine Dinge wie ein Lächeln oder der Duft von Papier sein. Oder wenn mich mein Hund freudig und schwandwedeln begrüßt oder wenn ich ein älteres Ehepaar händchenhaltend in der Bahn sehe. Wichtig ist mir nur, diesen Dingen Beachtung zu schenken und dankbar für sie zu sein.

Dann da ist mehr Magie um mich herum als ich oft sehe.

Notizbücher…

…sind eins meiner wichtigsten Instrumente. Ohne Notizbuch verlasse ich selten das Haus.

Ohne das ist Schreiben nicht möglich…

Ganz klar. meine Kopfhörer! In meiner WG ist es sehr turbulent, sodass Türschließen nicht hilft, deshalb habe ich beim Schreiben immer Kopfhörer auf, höre darauf aber nicht immer Musik.

Manchmal genieße ich nur die Stille, die sie mir bringen.

Planung ist…

…wichtig, wobei ich nie bis ins kleinste Detail plane. Ich plotte meine Haupthandlung und dann für die Szene, die ich schreiben möchte, dann noch einmal die wichtigstens Eckpunkte.

Bisher fahre ich mit dieser Methode sehr gut.

Ein quälender Moment beim Schreiben…

…ist, wenn die Ideen sprudeln, ich aber schlichtweg keine Zeit zum Schreiben habe.

Recherche…

…ist das A und O einer guten Geschichte. Ich musste bizarrerweise für meine Kurzgeschichten immer am meisten recherchieren, um auch wirklich alle Details richtig zu erfassen und um die Welt, in der sie spielen, ideal aufzubauen.

Letztlich sind nur wenig Informationen aus meiner Recherche in den Geschichten gelandet, aber diese feine Nuance kann den Unterschied zwischen „diese Welt fühlt sich echt an“ und „irgendwie komme ich in die Handlung nicht rein“ ausmachen.

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Schreibgeräte…

…sind für mich Kugelschreiber zum Plotten (ja, da setze ich auf klassisches Papier) und mein PC dann zum Verfassen der Geschichte.

Bisher habe ich immer in Word geschrieben, teste mich nun aber durch verschiedene, spezielle Autorenprogramme und schaue mal, ob dort etwas für michd abei ist. Der ZenWriter gefällt mir für Kurzgeschichten schon einmal ganz gut.

Der häufigste Tippfehler…

…ist zum einen „udn“, was mein Word schon immer automatisch korrigiert. Vermutlich bürgert sich der Fehler dadurch noch weiter ein, wer weiß. Zum zweiten schaffe ich es oft, den ersten und zweiten Buchstaben eines Wortes großzuschreiben (was ja Word auch automatisch ändert – vielleicht sollte ich mich wirklich selber erziehen und diese Funktion deaktivieren)

Der unaussprechlichste Fantasy-Name…

…ist Húrin. Keine Ahnung, wie ich den sprechen soll. Wie „Hure“ oder wie „Urin“? Trotz Hinweisen zur Aussprache werde ich bei Tolkien aus einigen Namen einfach nicht schlau.

Verlag oder Selfpublishing?

In einem Verlag sehe ich viele Vorteile, gerade für den Anfang. Deshalb werde ich mein Exposé bei einigen Verlagen einreichen.

Aber auch das Selfpublishing erscheint mir in einigen Punkten sehr vorteilhaft zu sein. Da ich die aber noch nicht ganz überblicken kann und mich damit demnächst auseinandersetzen wollte, kann die ich die Frage noch nicht abschließend beantworten.

Wegstreichen….

…tut zunächst einmal weh, meinen Texten aber immer gut. Bisher musste ich nie besonders viel kürzen, sondern eher umformulieren.

Ein richtig großes Projekt habe ich allerdings auch noch nicht überarbeitet. Ich weiß schon jetzt, dass ich einige Szenen komplett rausnehmen muss und mich gerade in den letzten Absätzen oft wiederholt habe. Prinzipiell mag ich kürzen aber lieber als neu schreiben.

Xtrem penibel…

…bin ich bei der Titelwahl für meine Geschichten und bei der Namensfindung für Charaktere. Auch Nebencharaktere. Da zieht schon mal einige Zeit ins Land und oft ändere ich auch noch ein dutzend Mal die Namen, bis es endlich passt.

Yin und Yang – Gut und Böse…

…sind für mich nicht klar getrennt.

Ich zitiere an dieser Stelle gerne Shakespeare: „Nichts ist weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“

Für mich besteht diese Welt und alle Welten, die ich schaffe, immer aus vielen Graunuancen. Etwas, was für den einen böse erscheint, kann für den anderen ja schon wieder gut wirken. Deshalb brauchen beide Seiten gute Gründe und eine nchvollziehbare Entwicklung.

Ein eigenes Schreib-Zimmer sähe so aus:

Mit riesiger Fensterwand mit Blick ins Grüne oder auf einen schönen See. Gerne mit einem kleinen Balkon, auf den ich mich mit meinen Laptop setzen kann.

Darin hängen dann viele Bilder an den Wänden, die mich inspirieren und der restliche Platz wird von Bücherregalen eingenommen. Das Zimmer sollte eher weit oben im Haus liegen und gerne auch in einer ruhigen Ecke, wo man nicht ständig vorbeiläuft.

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So ihr Lieben, das war mein Autoren- ABC und ich freue mich schon, jetzt weiter in anderen Beiträgen zu stöbern.

Lasst mir auch gerne eure Meinungen da, wenn euch etwas zum Stutzen gebracht hat, wenn ihr etwas genauso oder ganz anders seht – ich bin gespannt.

Und hier geht es noch zum Originalpost von gloriamonique: *klick*

Und bleibt magisch und voller Wunder!

Eure Cay‘

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4 Kommentare zu „Autoren- ABC: verdammt, jetzt muss ich etwas über mich erzählen #fürmehrvernetzungimnetz

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