Nachtgedanken: schütz dich selbst, Mädchen!

Ich liege heulend auf dem Boden des Badezimmers. Die Hängeleuchte scheint mir mitten ins Gesicht und meine lichtempfindlichen Augen. Die Kälte der Fliesen unter mir kriecht in meine Knochen. Es kommen nicht viele Tränen, aber sie sind schmerzhaft, sie schnüren mir den Atem ab.

Ich hyperventiliere, bekomme keine Luft, weil mein Herz so rast, kann meinen Puls nicht verlangsamen, weil ich keine Luft bekomme. So lächerlich. Lachend muss ich weinen und krümme mich vor Schmerzen. Ist das eine Panikattacke? Keine Ahnung.

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Plaudereien: Wohin die Magie geht, ihre Dämonen und wie die beiden sich vertragen

Lange war es still hier. Mittlerweile habe ich das Posten auf Facebook zumindest wieder aufgenommen, aber für hier weiß ich im Moment nicht, wie es weitergehen und was ich schreiben soll.

Oh, genug Ideen und vorbereitete Artikel habe ich. Es geht dabei eher um die innere Motivation und um meinen Sinn hinter diesem Blog und der Welt, in die ich euch mitnehmen will.

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Warum wir aufhören müssen, Bullshit über Depressionen zu erzählen

Vorsicht: eventuelle Trigger.

Chester Bennington ist tot. Selbstmord mit nur 41 Jahren. Als ich das gestern las, konnte ich es gar nicht glauben.

Normalerweise trifft mich ein Promitod nicht auf diese Weise, nicht so hart und schmerzhaft, dass ich wirklich in Tränen ausbreche. Bei Chester ist das dieses Mal anders. Weil Selbstmord einfach ist. Selbstmord ist so viel einfacher als zu leben.

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Wenn ich das kann, kannst du das auch!

Zitate lese ich ja sonst nur im Internet oder bekomme allenfalls mal Motivationsgesprüche via Youtube direkt ins Gesicht geblasen. Eine echte Person vor mir zu haben, die ihren Traum erfüllt hat und mir einen Rat gibt, das war dann doch noch einmal etwas Anderes.

Jetzt seid ihr bestimmt neugierig, wer es war 🙂 J. K. Rowling? Stephen King? Tolkien? Gott?

Und wie kam ich überhaupt zu dieser wundersamen Begegnung?

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Wie der Tod uns verändert und was wir wirklich von ihm lernen können

Nur der Tod ist sicher. Das wissen wir alle. Auch du wirst jetzt sicherlich innerlich zustimmen oder mir nickend recht geben. Wir wissen es. Aber zwischen „wissen“ und „akzeptieren“ liegen Welten.

Wenn wir wissen, dass wir alle sterben müssen, warum verdrängen wir das dann jeden Tag? Doch dazu muss ich weiter ausholen. „Wie der Tod uns verändert und was wir wirklich von ihm lernen können“ weiterlesen

Autoren- ABC: verdammt, jetzt muss ich etwas über mich erzählen #fürmehrvernetzungimnetz

Sich untereinander besser kennenlernen und den Lesern des Blog einige interessante Fakten und Anekdoten über sich selbst zu erzählen – das war wirklich eine tolle Idee von der lieben gloriamonique.

Nachdem ich so viele tolle Beiträge lesen durfte, möchte ich mich nun also auch am Autoren- ABC beteiligen und werde gar nicht weiter drumherum reden. „Autoren- ABC: verdammt, jetzt muss ich etwas über mich erzählen #fürmehrvernetzungimnetz“ weiterlesen

Über Pseudonyme und wie sie zu pflegen sind

Bevor Diskussionen aufkommen: natürlich ist Caytoh Nezach mein echter Name – ich würde doch nie ein Pseudonym benutzen! (Achtung, Sarkasmus) Doch warum gerade dieses, wieso ich eines benutze und ob das auch was für dich ist, das erfährst du hier.

Dass Autoren gerne Pseudonyme verwenden ist ein alter Hut.

Joanne K. Rowling veröffentlichte ihren Krimi unter dem männlichen Pseudonym Robert Galbraith. Auch Eric Arthur Blair sollte euch eher unter seinem Autorennamen George Orwell bekannt sein. „Über Pseudonyme und wie sie zu pflegen sind“ weiterlesen

Bin ich fett und hässlich?

Ich habe X- Beine. Meine Finger sind krumm, genauso wie meine Nase. Ich habe eine Brille und ein paar Kilo zu viel. Mehrere Narben verunzieren meine Haut, einige selbst zugefügt, andere durch Operationen und Unfälle. Ich habe Skoliose (meine Wirkelsäule ist krumm) Das ist mein Körper, so sehe ich aus.

Bis vor einigen Jahren habe ich versucht, meinen Körper durch Diäten zu verändern. Ich habe Kleidung danach gekauft, ob sie mir steht, ob ich darin schlank aussehe und nicht danach, ob sie mir gefällt.

Seit Kurzen hat sich etwas drastisch verändert.

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Schreiben ist wie atmen: eine Schreibroutine entwickeln

Ein Buchprojekt kommt nicht voran und die Kurzgeschichte, die ich heute schreiben wollte, habe ich nicht einmal angefangen.

Jeder kennt es: das Gefühl nicht voranzukommen und heute schon wieder nicht geschrieben zu haben. Neidisch schiele ich auf Autorenkollegen, die erfolgreich ein Buch nach dem anderen beenden und angeben, täglich zu schreiben.

Aber täglich schreiben – wie geht das überhaupt? Und muss das sein?

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Ist es wirklich schlimm, Autor sein zu wollen?

„Ich musste mich irgendwann zwischen Studium und dem Schreiben entscheiden“, heißt es in dem Interview mit Charlotte Link (entnommen aus der aktuellen Flow Nummer 25). Dabei gemeint war ihr Jurastudium, das sie zu einem soliden Abschluss mit gutem Gehalt geführt hätte.

Ein respektabler Beruf als Anwalt oder ein Schriftsteller, dessen Lebensplanung eher unsicher, unvorhersehbar ist?

„Willst du dich bei all den Anderen einreihen?“, fragte sie ein Freund, der sie durch Straßen mit Kanzleien führte. Und wofür sie sich letzlich entschied, wissen wir alle.

Aber was ist mit mir?

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